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Das Netzwerk familienorientierter Unternehmen

Den Wirtschaftsstandort MEO durch eine familienorientierte Personalpolitik stärken

Die Region MEO befindet sich seit Jahren in einem Strukturwandel. Eine besondere Herausforderung für Unternehmen stellt der demografische Wandel und der vielerorts bereits spürbare Fachkräftemangel dar.
Im Jahr 2030 werden rund 57.000 Menschen weniger in den drei MEO-Städten leben. Gleichzeitig steigt der Anteil der älteren Mitbürger bis 2030 um etwa 2 Jahre (→ Quelle: G.I.B. Arbeitsmarktreport 2011).

Zeitgleich liegt die Erwerbstätigenquote der Frauen in der Region MEO bei insgesamt 64,7% und somit leicht über dem Landesdurchschnitt. Ein Erwerbspotenzial, dass mit 85% dieser Frauen in Teilzeit noch deutlich ausbaufähig ist. Hinzu kommt, dass es in der Region zahlreiche Forschungsinstitute, Hochschulen und Bildungseinrichtungen gibt, die dazu beitragen, dass die Beschäftigten in der Region ein im Vergleich zum Bundesdurchschnitt hohes Qualifikationsniveau aufweisen. 59% der Frauen verfügen über einen anerkannten Berufsabschluss, 12,3% haben sogar einen akademischen Berufsabschluss erworben (→ Quelle: G.I.B. Sonderbericht Frauen am Arbeitsmarkt 2015) und kämen somit als Fachkräfte in Frage.
Unterstützen und binden Sie daher Ihr vorhandenes Fachkräftepotenzial mit familienfreundlichen Rahmenbedingungen!

Familienfreundlichkeit als ein entscheidender Standortfaktor:
„80% der Unternehmen in Deutschland schätzen die Bedeutung von Familienfreundlichkeit als wichtig ein (→ Quelle: Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit, BMSFSJ, Juni 2013). Eine familien- und genderorientierte Personalpolitik kann dabei helfen, das innerbetriebliche (weibliche) Fach- und Führungskräftepotenzial zu erkennen, die erfolgreiche berufliche Entwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu unterstützen und sich attraktiv für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzustellen. Insbesondere weibliche Beschäftigte brauchen Rahmenbedingungen, die es ihnen ermöglichen, gut und effektiv arbeiten zu können / ihr volles Potenzial ausschöpfen zu können.

Die hohe Teilzeitquote bei weiblichen Beschäftigten ist u.a. mit der oft mangelnden Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erklären. Hier zeigt sich, dass Handlungsbedarf besteht. Zunehmend schätzen allerdings auch junge Väter Unternehmen, die familienorientiert aufgestellt sind. Auch sie haben den Wunsch, Beruf und Familie zu vereinbaren und würden gern eine Familienaufgabe übernehmen. Eine bessere Vereinbarkeit kommt insgesamt der gleichberechtigten Aufteilung von Erwerbs- und Fürsorgearbeit in der Familie und damit beiden Elternteilen zugute. Das verstärkte Einbringen von Vätern in die Familie gibt gleichzeitig den Müttern mehr Raum für eine Erwerbstätigkeit. Dazu ist es wichtig, dass kleine und mittlere Unternehmen Bedingungen schaffen, damit eine gleichberechtige Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit möglich ist. So müsste es für Mütter möglich sein, bei Bedarf die Arbeitszeiten aufzustocken. Andererseits müsste es für Väter möglich sein, die Arbeitszeiten entsprechend zu reduzieren.

Familienfreundlichkeit bedeutet aber auch, Beruf und die Pflege von Angehörigen miteinander zu vereinbaren. Die Notwendigkeit der Pflege ist oft ungeplant und plötzlich. Beschäftigte, insbesondere Frauen, die immer noch einen Großteil der Pflegeverantwortung übernehmen, wünschen sich kurzfristige und individuelle Lösungen in akuten Notfällen. Neben konkreten Maßnahmen ist hier eine lebensphasenorientierte Unternehmenskultur notwendig, die für dieses Thema offen ist.

Familienfreundlichkeit lohnt sich! Sie bedeutet

  • geringere Fluktuation
  • Senkung der Personalbeschaffungskosten
  • weniger Kosten für Einarbeitung nach einer familienbedingten Auszeit
  • höhere Anzahl potenzieller Bewerberinnen und Bewerber
  • Zufriedenheit Ihrer Beschäftigten, Verringerung der Fehlzeiten
  • Erhöhung der Motivation
  • Steigerung der Produktivität Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die gleichberechtigte Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit kommt Müttern und Vätern zugute.

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