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Manchmal hilft es schon viel, den Druck zu mindern

Pflege von Angehörigen

Wenn die Mutter nach dem Sturz ins Krankenhaus muss und danach nicht mehr alleine zuhause zurechtkommt ...
Wenn der Vater die Wäsche der Nachbarin von der Leine holt statt die eigene …
Dann beginnt spätestens die Zeit, wo erwachsene Kinder für ihre eigene Eltern die Sorge aufbringen müssen, die sie selber erfahren haben. Dann heißt es, während die eigenen Kinder noch im Haus sind und die Arbeit den Alltag mitbestimmt: Doppelter Einsatz.

Mehr als drei Viertel aller Berufstätigen zwischen 25 und 59 Jahren glauben, dass sich Pflegeaufgaben und berufliche Tätigkeit nur schwer vereinbaren lassen. Aber von den rund 3,9 Millionen Personen, die sich zurzeit um hilfs- oder pflegebedürftige Angehörige kümmern, ist fast die Hälfte berufstätig (→ Quelle: Auswertung der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) 2012 im Auftrag des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“).

Wenn Unternehmen frühzeitig handeln und nach Maßnahmen und Instrumenten suchen, um ihre Beschäftigten zu unterstützen, bedeutet die Zunahme von Pflegeverantwortung der Beschäftigten nicht zwangsläufig Ausstieg, Minderleistung oder Burn-out.

Gute Lösungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf können ein Wettbewerbsfaktor für Unternehmen sein. Bereits 70 Prozent aller Firmen haben generell oder zumindest teilweise Probleme, passende Fachkräfte für ihre offenen Stellen zu finden.
Mehr Informationen zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ finden Sie hier:

Broschüre »Doppelt im Einsatz«

Eine innerbetriebliche Kommunikationsoffensive ist nicht schwer: Das Thema wird offensiv „von oben“ im Unternehmen auf die Agenda gesetzt, die Mitarbeitenden werden befragt, eine Ansprechperson wird benannt. In regelmäßigen Abständen wird die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in den betrieblichen „Medien“ aufgegriffen. Wenn dann der Pflegefall eintritt, muss es oft sehr schnell gehen. Nur in sehr wenigen Fällen können pflegende Angehörige Veränderungen absehen und rechtzeitig zum Beispiel eine Reduzierung der Arbeitszeit beantragen. In den meisten Fällen geht es verständlicherweise um eins: die Arbeitsbelastung kurz- oder mittelfristig zu reduzieren.
Nützliche Beispiele sowie konkrete Maßnahmen für Personalverantwortliche finden Sie hier:

Geprächsleitfaden »Doppelt im Einsatz«

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